Beinhaus

Steinhausen

Den Glaubenden wird das Leben gewandelt, nicht genommen. (Aus dem Totenoffizium)

Errichtet wurde das Beinhaus 1611, als Steinhausen den Status einer eigenständigen Pfarrei und damit auch das Bestattungsrecht erhielt. Es diente bis ins frühe 20. Jahrhundert als Gemeinschaftsgrab und Aufbewahrungsort der Gebeine. 2011 wurde es im Zuge von Restaurierungsarbeiten vom Künstler Benno Karl Zehnder (*1941) neu gestaltet. Seine zwei Wandmalereien geben dem Glauben Ausdruck, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. An der Westwand scheinen sich die Gebeine gegen den Himmel hin zu verwandeln. Die Ostwand hinter dem Altar weist in lichte Sphären.

  • Die beiden bedeutendsten Beinhäuser im Kanton Zug sind in Baar und Oberägeri zu besuchen.

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Tradition und Moderne im Dialog

Nicht der Tod hat im Beinhaus das letzte Wort. Die Bilder deuten die Auferstehung an und weisen in eine lichte Zukunft.

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Standort

Beinhaus Steinhausen
Dorfplatz 1
6312 Steinhausen

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Weiterführende Informationen

Literatur

  • Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, NA II, Bern 2006, S. 455f.
  • Kirchenrat Steinhausen (Hg.), Unterwegs im Glauben. Pfarrei St. Matthias Steinhausen 1611-2011, Steinhausen 2011, S. 180.