Ökumenisches Zentrum Chilematt

Steinhausen

Neben der alten, weniger bedeutenden neubarocken Pfarrkirche St. Matthias steht seit 1981 ein wichtiger Bau der modernen Schweizer Sakralarchitektur.

Wofür sind die Bildtücher im Foyer des Ökumenischen Zentrums bestimmt?

Die Bildtücher im Foyer werden in der katholischen und der reformierten Kirche als eine Art Altarbilder genutzt. Sie werden gemeinsam angeschafft und im Verlauf des Kirchenjahres passend eingesetzt und auch miteinander getauscht.

Das multifunktionale Ökumenische Kirchen- und Begegnungszentrum Chilematt − erbaut 1978 bis 1981 vom Zürcher Architekten Ernst Gisel − bringt den Aufbruchsgeist des 2. Vatikanischen Konzils und der Ökumenischen Bewegung zum Ausdruck. Zentrum des Zentrums ist das Foyer − in der ursprünglichen Wortbedeutung der häusliche Herd, der Ort, wo das Feuer brennt und sich alle versammeln − und darin der für Katholiken und Reformierte gemeinsame Taufbrunnen. Chilematt ist eines der wenigen Zentren dieser Art in der Schweiz.

Der katholische Kirche im Ökumenischen Zentrum ist dem hl. Don Bosco geweiht.
Zu Leben und Verehrung des hl. Don Bosco: Heiligenlexikon / Wikipedia / Kathpedia.

Geschichten

Film

Das Ökumenische Kirchenzentrum

Der Taufbrunnen verbindet die beiden Konfesssionen. Miteinander getauscht werden die Bildtücher für den Altarraum.

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Standort

Zentrum Chilematt
6312 Steinhausen

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Weiterführende Informationen

Literatur

  • Kirchenrat Steinhausen (Hg.), Unterwegs im Glauben. Pfarrei St. Matthias Steinhausen 1611-2011, Steinhausen 2011. (Darin umfangreiche Beiträge sowohl über die Anfänge der Pfarrei Steinhausen sowie deren Geschichte seit 1798 als auch über die Kirche St. Matthias und das Ökumenische Zentrum.)

Für Schulen

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