Loretokapelle

Stadt Zug

Wie beim Gnadenbild von Einsiedeln und vielen anderen weltweit, handelt es sich auch bei jenem von Loreto um eine schwarze Madonna.

Wie nennt man das Fenster, das Einblick gewährt in die Loreto Kapelle?

Das Fenster wird Engelsfenster genannt. Durch dieses soll beim originalen Haus der Maria der Erzengel Gabriel zu ihr gelangt sein, um die Geburt von Jesus anzukündigen.

Auch die Zuger Loreto Kapelle ist wie alle Loreto-Kapellen - allein in der Schweiz gibt es über 40 - eine Nachbildung des Hauses der Maria in Nazareth. Der Legende nach soll dieses 1294 von Engeln nach Loreto bei Ancona in Norditalien gebracht worden sein. Loreto mit der schwarzen Virgo Lauretana als Gnadenbild wurde daraufhin schnell zum grössten Marienwallfahrtsort der Christenheit. Hier in Zug wurde die Loreto Kapelle 1705 errichtet als Erweiterung der noch älteren St. Katharinenkapelle (um 1500). Der Doppelbau steht auf dem sogen. Galgenfeld, der einstigen Richtstätte der Stadt Zug.

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Loretokapelle

Loreto bei Ancona in Italien ist der grösste Marienwallfahrtsort der Christenheit. Das Original und die Zuger Kopie.

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Standort

Loretokapelle
Löberenstrasse
6300 Zug

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Weiterführende Informationen

Literatur

  • Schweizerische Kunstführer GSK, Serie 35, Nr. 347. Josef Grünenfelder, Albert Müller: Die Loretokapelle in Zug, Bern 1984
  • Linus Birchler, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Bd. I, Basel 1934, S. 206-211.
  • Mathilde Tobler, «Wahre Abbildung». Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz, in: Der Geschichtsfreund, 144. Band, Stans 1991, S. 106-123.