Chlausenchappeli

Oberägeri

Unterstand für Einsiedler Pilger mit Gemälde von Bruder Klaus, von fremden Heeren verwüstet.

Die Grundsteinlegung für das «Chlausenchappeli» erfolgte nach den meisten Quellen im Jahr 1665. Die Kapelle steht im Eigentum der Korporation Oberägeri. Unterhalb des Gottschalkenbergs gelegen, auf dem Weg von Finstersee ins Tal der Biber, dürfte die Kapelle auch als Unterstand für Einsiedler Pilger erstellt worden sein. 1798/1799 wurde sie von durchziehenden Franzosen und Österreichern beschädigt. Die Korporation bezahlte für Reparaturarbeiten im Jahr 1830 20 Gulden. Im Inneren befindet sich ein Bild von Bruder Klaus, in der Einsamkeit betend. Im Volksmund wird die Kapelle deshalb «Chlausenchappeli» genannt. Für das Bild erhielt Josef Heimgartner Fr. 180.00. Josef Heimgartner hatte 1905 auch an der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberägeri gearbeitet. Heute steht die Kapelle unter Denkmalschutz und ist immer noch im Eigentum der Korporation Oberägeri.

Standort

Chlausechappeli
Langenegg, Oberägeri

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Weiterführende Informationen

Literatur

  • Josef Grünenfelder, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, NA I, Basel 1999, S. 260-261.
  • Pfarr- und Kirchgemeindearchiv Oberägeri, B 1.472.
  • ortsnamen.ch (2026), Datensatz «Chlausenchappeli»